Neu an der Fakultät
Dieter Bacher
Von Wiener Strizzis, Geheimdiensten und Aktenbergen
Wie „geheim“ waren und sind Geheim- und Nachrichtendienste wirklich, und was kann man heute über ihre Aktivitäten in Österreich im Kalten Krieg erfahren? Fragen, denen sich Dieter Bacher nicht nur in seiner Forschung widmet, sondern auch in seiner Funktion als Wissenschaftsbotschafter.
Die Affäre Egisto Ott hat Spionageaktivitäten in Österreich wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gebracht. Doch Österreich, insbesondere Wien, gilt schon seit der Nachkriegszeit als Drehscheibe für Nachrichtendienste aus Ost und West. Das liegt einerseits an der geografischen Lage des Landes und andererseits an der Vielfalt der Nationalitäten seiner Bewohner:innen, die gerne als Informant:innen angeworben wurden. Wien galt als gutes Operationsgebiet, sowohl für die Aufklärung, als auch für die Spionageabwehr. Österreich selbst, allerdings, war für die Dienste selten interessant.

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