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Mittwoch, 05.08.2026

Minne und Melanzani: Was Mittelalter-Literatur mit Emojis verbindet

Germanistin Isabella Manago steht mit verschränkten Armen vor einem Bücherregal ©MICHAELA BEGSTEIGER
©MICHAELA BEGSTEIGER

Isabella Managò forscht zu mittelalterlicher Literatur und zeigt auf, dass Fragen von Geschlecht, Macht und ihrer Darstellung keine Erfindung der Moderne sind. Foto: Uni Graz/Begsteiger

Pflanzen und Früchte dienten schon im Mittelalter als Chiffre für die Liebe. Wie es dazu kam und warum uns diese Bildsprache bis heute vertraut ist, zeigt Germanistin Isabella Managò mit ihren Kolleginnen Brigitte Spreitzer-Fleck und Julia Zimmermann.

Pfirsich- und Melanzani-Emojis stehen längst nicht nur für Obst und Gemüse. In Kurznachrichten dienen sie mitunter als Code für Penis und Vulva oder Gesäß. Diese Form der Verschlüsselung körperlicher Anspielungen ist jedoch keine Erfindung der digitalen Gegenwart. Schon mittelalterliche Texte nutzen die Natur, um über sexuelles Begehren zu sprechen.

>> mehr dazu in der Unizeit

Erstellt von Dagmar Eklaude

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