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Donnerstag, 23.01.2025

Studierende auf Spurensuche von Studierenden: Was Inskription vor 125 Jahren heute verrät

Lukas Mayr, Evelyn Knappitsch und Petra Greeff (v. l.)

Forschungsprojekt mit Studierenden: Lukas Mayr, Evelyn Knappitsch und Petra Greeff (v. l.) Foto: Uni Graz/Schweiger

„Manche Handschriften lassen sich ganz schön schwer entziffern“, gesteht Lukas Mayr. Der Geschichte-Student transkribierte im Proseminar von Historikerin Evelyn Knappitsch 125 Jahre alte Inskriptionsformulare einstiger Kollegen – und einiger Kolleginnen. Denn Frauen waren erst wenige Jahre zuvor an der Universität Graz zugelassen worden. Bei den Unterlagen handelt es sich um die sogenannten „Nationalen“, in die damals die Studierenden handschriftlich Herkunft, Alter, Wohnadresse, Muttersprache und besuchte Lehrveranstaltungen eintrugen. Das Universitätsarchiv, das diese Formulare und andere Dokumente digitalisiert, stellte sie zur Verfügung.

„Es lässt sich gut nachvollziehen, wo die Student:innen geboren wurden oder wo sie in Graz wohnten“, schildert Mayr, der sich dank der Lehrveranstaltung schon im Zuge seines Bachelorstudiums Lehramt Geschichte als Forscher betätigen kann. Die Quellenarbeit ist für Evelyn Knappitsch ein wichtiger Aspekt: „Studierende sollen früh und ohne Schwellenangst wissenschaftliches Arbeiten kennenlernen.“ Rund 1000 Datensätze des Wintersemesters 1900 haben insgesamt 100 Teilnehmer:innen des Proseminars Neuzeit in den beiden vergangenen Semestern bearbeitet und neue Erkenntnisse an Tageslicht gefördert.

„Es zeigt sich, dass trotz der Lehre auf Deutsch Mehrsprachigkeit damals etwas ganz Normales war“, weiß Knapptisch. „Das Einzugsgebiet umfasste neben der Steiermark viele weitere Kronländer.“ So gab zum Beispiel fast die Hälfte der Jus-Studierenden an, nicht deutscher Muttersprache zu sein. Viele Studierende auch anderer Disziplinen stammten aus den Gebieten Triest, Pula, Dalmatien und des heutigen Sloweniens. 
„Das Projekt hebt das heute bestimmende Narrativ der ,deutschen‘ Universität Graz um 1900 zwar nicht auf, es wird aber durch einen zusätzlichen Aspekt erweitert“, stellt Knappitsch fest. „Wir erkennen nämlich, dass auch der universitäre Alltag der Menschen in der Habsburger-Monarchie häufig sprachlich diverser war.“ 
Lukas Mayr ergänzt ein weiteres Ergebnis: „Aufgrund der Angaben über die Väter sieht man, Bildung wurde vielfach vererbt. In Kombination mit den Tageszeitungen, in denen einst Gästelisten der Grazer Hotels abgedruckt wurden, ergeben sich weitere soziale Rückschlüsse – etwa wenn prominente Eltern zu Besuch kamen. „Das liest sich wie frühe Social Media“, schmunzelt Mayr.  

Ziel ist es, so Knappitsch, die Formulare des Wintersemesters 1900 im vollen Umfang in Zusammenarbeit mit dem Uni-Archiv digital zugänglich zu machen und die Forschungen auf weitere Semester auszuweiten. Daten gibt es zur Genüge, bestätigt Petra Greeff, Wissenschaftlerin am Archiv: „Ab der Mitte der 1880er- bis in die späten 1960er-Jahre wurden diese Formulare pro Person und Semester geführt, sie sind bei uns erhalten.“

⇒ Karte mit den Herkunftsorten der Studierenden im Wintersemester 1900

Landkarte
Die Geburtsorte der Studierenden im Wintersemester 1900 spiegeln die Vielsprachigkeit wider.
Leerbild
Erstellt von Andreas Schweiger

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