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Heike Karge ©Uni Graz/Kanizaj
©Uni Graz/Kanizaj

Gefangen im Krieg

Dreißig Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica fehlt in Serbien und der Republika Srpska weiterhin der politische Wille zur Aufarbeitung. Nationalistische Narrative und die Instrumentalisierung von Erinnerung verhindern Versöhnung und vertiefen die Spaltung der Gesellschaft. Hoffnung geben zivilgesellschaftliche Initiativen wie die „Frauen in Schwarz“, Documenta in Zagreb oder das ehemalige Research and Documentation Center in Sarajevo. Sie setzen sich über ethnische Grenzen hinweg für Aufklärung und Dialog ein. „Diese Kräfte müssen wir unterstützen“, sagt die Historikerin Heike Karge. In ihrer Lehre und Forschung engagiert sie sich seit Jahren für internationale Kooperation und Gedenkarbeit. Besonders betont sie die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Arbeit, die „sehr viel Kraft darauf verwendet, ihren Platz gegen nationalistische Agenden zu behaupten“. Gleichzeitig sieht Karge große Herausforderungen durch Perspektivlosigkeit, Auswanderung und mangelnden Zugang zu europäischem Austausch – Probleme, die die Zukunft der Region stark belasten.

Zum Unizeit-Artikel (2025)

Sprachbarrieren im Alltag

Wie die Verständigung in einer mehrsprachigen Gesellschaft klappen kann, ist Forschungsgegenstand von Şebnem Bahadır-Berzig, Professorin für Translationswissenschaft. Im Fokus hat sie dabei jene Menschen, auf die die Forschung bislang kaum geachtet hat: „Im täglichen Leben sind es oft Kinder oder Ehrenamtliche, die die Kommunikation gewährleisten. Auf ihre Bedürfnisse und auf ihre Zuverlässigkeit wird allerdings zu wenig Rücksicht genommen.“ Manche Kinder seien nämlich genervt oder gestresst oder – sie machen sich einen Spaß daraus.

Besonders problematisch ist das in der Rechtsberatung für Geflüchtete sowie in der Gesundheitsversorgung: „In diesen sehr prekären Situationen wird offenbar übersehen, dass die Qualität der Dolmetschung genauso hoch sein muss wie die der Beratung“, kritisiert Bahadır-Berzig. 

Studierende können sich in Lehrveranstaltungen auf das Dolmetschen in Not- oder Krisensituationen vorbereiten, sie lernen, auf die eigenen Ressourcen zu achten, persönliche Grenzen zu wahren und Selbstfürsorge nicht zu vernachlässigen.

Zum Unizeit-Artikel (2025)

Şebnem Bahadır-Berzig ©Uni Graz/Kanizaj
©Uni Graz/Kanizaj

Digitales Puzzlespiel - 1500 Jahre alte Altarplatte zusammensetzen

Gefragt sind passionierte Puzzle-Spieler:innen. Die Aufgabe: eine in viele kleine Einzelteile zerbrochene, 1500 Jahre alte Altarplatte aus Marmor, die zur Ausstattung der frühchristlichen Bischofskirche in Lavant/Osttirol gehörte, wieder zusammenzusetzen. Die besondere Challenge: Es sind nicht mehr alle Bruchstücke vorhanden und die verbliebenen Fragmente weisen Absplitterungen auf.

Nachdem Archäolog:innen seit den 1950er Jahren mehrmals Anläufe unternommen hatten, die Fragmente zusammenzufügen, wurden nun neue Wege beschritten: Die Bruchstücke wurden restauriert und unter der Leitung der Archäologen Stephan Karl und Paul Bayer digitalisiert. Gemeinsam mit Reinhold Preiner, Informatiker der TU Graz, wurde ein digitales Puzzlespiel kreiert. Dabei werkeln die Spieler:innen nicht allein, sondern gleichzeitig und gemeinsam mit anderen Interessierten, die aus der gesamten Bevölkerung stammen, denn „Leute, die nicht vom Fach sind, bringen neue Perspektiven ein. Außerdem bietet so ein Projekt die Chance, Menschen für Wissenschaft zu begeistern und Hemmschwellen abzubauen“, sagt Karl. Diese Art der Wissenschaftsvermittlung – „Open Reassembly“ – könnte in Museen eingesetzt werden, „um Archäologie lebendig und spielerisch erfahrbar zu machen.“

Zum Unizeit-Artikel (2024)

Auf der Buch Wien (20.–24. November 2024) legte das digitale Puzzlespiel einen richtig großen Auftritt hin: Die Besucher:innen der größten Buchmesse Österreichs konnten sich in der Science Lounge unter dem Motto “Gemeinsam gegen Wissenschaftsskepsis” über das spannende Projekt informieren. Und speziell für eine junge Zielgruppe (Kinder und Jugendliche) stand der Workshop „Mitforschen: Gaming 4 Science“ am Programm.

Stephan Karl mit Bruchstücken aus Marmor ©Uni Graz/wildundwunderbar
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Messestand bei der Buch Wien ©Stephan Karl
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