Wiederlesbarmachung steirischer Römersteine mithilfe optischer Messtechniken
Zu den größten Herausforderungen der althistorischen Forschung, insbesondere der Epigraphik (Inschriftenkunde), gehört es, verwitterte oder zerstörte antike Inschriften wieder lesbar zu machen. Eine Kombination optischer Messtechniken, insbesondere der Multispektralanalyse und der aktiven Thermografie, bei der Objekte gezielt erhitzt und der Abkühlungsprozess beobachtet wird, könnte nicht lesbare Inschriften rekonstruieren. Die erfolgreiche Anwendung dieser unkonventionellen Methoden wäre ein erheblicher Durchbruch in der Geschichtsforschung und würde historische Inschriften für neue Lesarten und Interpretationen öffnen.
| Projektzeitraum | 01.10.2025 - 30.09.2026 |
| Fördergeber Förderprogramm | Land Steiermark - Amt der Steiermärkischen Landesregierung |
| Bewilligungssumme | € 108.360 |
| Einheit | Institut für Antike |
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| Schwerpunktbereich der Fakultät | Transmediterrane Verflechtungen |
| Projektverantwortung | Dr.phil. Gregor Diez, BA MA |
| Projektmitarbeiter:innen | |
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