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Einsam oder virtuell gemeinsam?

Dienstag, 09.06.2020, presse, Universität, Forschen

Internationale Studie untersucht soziale Bedeutung digitaler Technologien in der Corona-Krise – TeilnehmerInnen gesucht!

Chatten, videotelefonieren oder über Social Media Alltag teilen – dank Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) können Menschen auch in der Corona-Krise in Kontakt bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Um mehr über die Nutzung von IKT im Kontext der Covid-19-Pandemie zu erfahren und deren Bedeutung in Bezug auf soziale Beziehungen, Isolation und Einsamkeit zu verstehen, führen ForscherInnen in mehreren Ländern der Welt Umfragen in der Bevölkerung durch. Österreichischer Projektpartner ist die Age and Care Research Group Graz, die WissenschafterInnen aller vier Grazer Unis zusammenführt. Ulla Kriebernegg, Amerikanistin und Kulturwissenschafterin der Universität Graz, und Franziska Großschädl von der Med Uni Graz laden gemeinsam mit KollegInnen der Universität Wien möglichst viele Personen zur Teilnahme an der Erhebung ein.

Die internationale Studie mit dem Titel „COVID-19: Technology, Social Connections, Loneliness & Leisure Activities“ untersucht, wie sich die Corona-Krise auf das Konsumverhalten von IKT in unserer Gesellschaft auswirkt und das Leben alter und junger Menschen beeinflusst. „Wir wollen herausfinden, wie diese Technologien im Alltag clever und hilfreich genutzt werden konnten und zu altersfreundlichen Lösungen geführt haben“, erklärt Ulla Kriebernegg, Sprecherin der Age and Care Research Group Graz, den besonderen Fokus ihrer Forschungsgruppe in der späteren Auswertung der Daten. Die Forscherin der Universität Graz hat sich auf Aging Studies spezialisiert.

Die Leitung der internationalen Studie liegt bei der Open University in Großbritannien, die weiteren Projektpartner sind Forschungsgruppen unter anderem in Belgien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Indien, Malta, Portugal, Rumänien, Singapur, Spanien und der Türkei.

>> Webseite der Studie

>> Direkt-Link zum Fragebogen

>> mehr Informationen auf der Webseite der Age and Care Research Group Graz

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