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Freitag, 13.11.2020, Universität, Forschen

Was macht Millenials depressiv - und wie wird darüber geschrieben? Das fragen wir in einer neuen Podcast-Episode von "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung"

Im Podcast-Format "Hör-Saal: 15 Minuten Forschung" berichten WissenschafterInnen der Universität Graz über ihre aktuellen Forschungen. Nach der Folge 19, in der Eva Fauner, Gewinnerin eines jener Preise, die die Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz für herausragende Abschlussarbeiten vergibt, über ihre Dissertation gesprochen haben, ist in der Folge 20 die Gewinnerin der Kategorie "Masterarbeit" dran. Sonja Kuzmics hat in "Traurige Freiheiten" ein Thema aufgegriffen, dass viele "Millenials" (Personen, die zwischen 1985 und 2000 geboren wurden), betrifft: Depressionen.

Tatsächlich wird die "Generation Y" oft als "the most anxious generation of all times" bezeichnet, und zwar sowohl in der Fachliteratur als auch in Mainstream-Publikationen. Was macht die heute 20- bis 35-Jährigen depressiv und vor allem: wie wird dieser Typus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur dargestellt? Damit beschäftigt sich die Germanistin Sonja Kuzmics anhand dreier Bücher: "Traurige Freiheit" von Friederike Gösweiner, "vollkommen leblos, bestenfalls tod" von Antiona Baum und "Wurfschatten" von Simone Lappert. Sie kommt dabei unter anderem zum Schluss, dass Zwänge, die früher von außen auf junge Menschen ausgeübt wurden - zum Beispiel seitens des sozialen Umfelds - nach innen gewandert sind. Die Freiheiten, die die Generation Y heute leben darf, ist somit auch begrenzt - mit teils traurigen Konsequenzen. 

 

>> Zum Podcast-Gespräch auf UniTube
Den Hör-Saal gibt es auch auf Spotify, iTunes/Apple Podcasts und anchor.fm zum Abonnieren.

 

>> Mitmachen? Gerne!
Wenn Sie Interesse an einem Gespräch über Ihr Forschungsthema haben, schreiben Sie bitte an die Redaktion. Vorschläge und Ideen sind jederzeit gerne willkommen!
Der Hör-Saal erscheint in unregelmäßigen Abständen mindestens ein Mal pro Monat.

 

Bisherige Episoden:

#19: Eva Fauner zur Faszination von Audio-Literatur, die "gehört gehört"
#18: Hans-Walter Ruckenbauer und Martina Schmidhuber zu Verletzlichkeit in Krisenzeiten
#17: Pharmazeut Andreas Kungl schildert seinen Ansatz, mit dem das Coronavirus gestoppt werden könnte
#16: Molekularbiologe Didac Carmona-Gutierrez zeigt, wie wir die gesunde Lebensspanne verlängern können
#15: Romana Rauter und Arijit Paul erklären, wie die Glokalisierung uns krisenfest macht
#14: Biochemikerin Dagmar Zweytick über einen Wirkstoff, der Krebszellen verwundbar machen könnte
#13: Astrophysikerin Astrid Veronig über die Solar Orbiter Mission, die aktuell zur Sonne fliegt

 

Die Corona-Hör-Saal-Folgen:

>> Episode #01 (23.03.2020) – "Warum hamstern wir?" (mit Sonja Rinofner-Kreidl)
>> Episode #02 (30.03.2020) – "Was können wir aus Pandemien lernen?" (mit Johannes Gießauf)
>> Episode #03 (06.04.2020) – "Raubt uns die Krise die Menschenwürde?" (mit Reinhold Esterbauer)
>> Episode #04 (14.04.2020) – "Wie funktioniert ein Wirkstoff-Screening?" (mit Ulrich Stelzl)
>> Episode #05 (20.04.2020) – "Was bewirkt flexible Arbeit?" (mit Bettina Kubicek)
>> Episode #06 (27.04.2020) – "Ist die Digitalisierung die Gewinnerin der Krise?" (mit Petra Schaper-Rinkel)
>> Episode #07 (04.05.2020) – "Sind Krieg und Krise vergleichbar?" (mit Barbara Stelzl-Marx)
>> Episode #08 (11.05.2020) – "Braucht der Rechtstaat Krisen?" (mit Anita Ziegerhofer)
>> Episode #09 (18.05.2020) – "Vergessen wir auf die Klimakrise?" (mit Jochen Ostheimer)
>> Episode #10 (25.05.2020) – "Wie verändert das Virus unsere Wirtschaft?" (mit Jörn Kleinert)
>> Episode #11 (02.06.2020) – "Folgt dem Virus in Südosteuropa die Autokratie?" (mit Florian Bieber)
>> Episode #12 (08.06.2020) – "Wie begegnen wir uns nach der Pandemie?" (mit Anke Strüver)

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