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Tot oder nach wir vor lebendig?

Podiumsdiskussion über die Institution der Oper zog 140 interessierte ZuhörerInnen an

Is‘ die Oper a schene Leich' oder lebendiges Kulturgut? Diese Frage diskutierten die Intendantin der Grazer Oper, Nora Schmid, der Philosoph Konrad Paul Liessmann und Opernforscher Michael Walter am 24. Oktober 2018 an der Universität Graz. Ineke Mennen, Vizedekanin der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, konnte 140 Gäste bei der Veranstaltung in der Aula begrüßen.

„Die Oper ist seit Beginn des 20. Jahrhundert die umstrittenste Kulturinstitution Europas. Sie repräsentiert auch heute noch das Bildungsbürgertum. Von den einen wird sie als subventionsfressender Moloch angesehen, von den anderen als eine der wichtigsten Manifestationen europäischer Kunst und Kultur,“ bringt Michael Walter, Musikwissenschafter der Universität Graz und gleichzeitig Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, das zwiespältige Image der Oper auf den Punkt.

Walter ist überzeugt, dass die Oper nur so lange leben wird, solange es einen gesellschaftlichen Konsens darüber gibt, sie mit Steuergeldern zu erhalten. Nora Schmid und Konrad Paul Liessmann sehen sie aber auch als Bildungsinstitution, die als solche eine Berechtigung und einen Auftrag hat, auch wenn sie nur einen Teil der Bevölkerung anspricht. Liessmann erzählte, die Oper selbst erst mit den Jahren schätzen gelernt zu haben. Moderiert wurde die Veranstaltung von Antonius Sol, Professor für Gesang an der Kunstuniversität Graz.

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