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Digital global

Forschen Universität

Richard Parncutt, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses, Ko-Organisatorin Sabrina Sattmann (r.) und Theresa Schallmoser aus dem Kongress-Team. Fotos: Uni Graz/Pichler

Vizerektor Peter Scherrer und Richard Parncutt (v.l.) begrüßten die Konferenz-TeilnehmerInnen.

Die Gäste an der Universität Graz ...

Zentrum für Systematische Musikwissenschaft der Uni Graz organisiert semi-virtuellen Kongress auf drei Kontinenten

Graz, Sydney, Montreal und La Plata bei Buenos Aires – an diesen vier Orten findet von 23. bis 28. Juli 2018 ein und derselbe Kongress statt: die 15. International Conference on Music Perception and Cognition. Moderne Kommunikationstechnologien machen es möglich. Die Idee, auf diese Weise einerseits CO2-Emissionen und Kosten einzusparen und andererseits möglichst vielen ForscherInnen die Teilnahme zu ermöglichen, hatte Richard Parncutt, Leiter des Zentrums für Systematische Musikwissenschaft der Universität Graz. Als steirisches Vorzeigeprojekt wurde die Veranstaltung für den Landespreis „Energy Globe Styria Award 2018“ nominiert.

„Global Academic Conferencing – a semi-virtual approach“ nennt sich das Konzept, das Parncutt mit seinem Team 2017 erstmals getestet hat. „Es funktionierte“, freut sich der gebürtige Australier. So konnte er auch seine internationalen KollegInnen von den Vorteilen des neuen Formats überzeugen. Die Konferenz ist zugleich die größte Veranstaltung der „European Society for the Cognitive Sciences of Music“ (ESCOM), deren Präsident Parncutt derzeit ist.

Rund 600 WissenschafterInnen finden sich insgesamt an den vier Standorten („hubs“) in Österreich, Australien, Kanada und Südamerika ein, um sich über neueste Forschungen in den Bereichen Wahrnehmung, Erleben, neurokognitive Verarbeitung, Physiologie, Akustik, Philosophie und empirische Ästhetik der Musik auszutauschen. Auch Anwendungen in Pädagogik, Medizin, Therapie, Aufführungspraxis und Komposition werden thematisiert. Sämtliche Präsentationen und Diskussionen werden via Livestreaming an andere Standorte übertragen. Darüber hinaus besteht auch während der Pausen Gelegenheit zu individuellen Gesprächen von Kontinent zu Kontinent.

In den meisten Fällen reisen die WissenschafterInnen an den für sie am nächsten gelegenen Konferenzort. „Die Mischung aus Präsenz- und Online-Veranstaltung bietet den TeilnehmerInnen einerseits den Rahmen für wertvolle Erfahrungen durch direkte Begegnungen abseits ihrer alltäglichen Wirkungsstätte – diese liefern unverzichtbare kreative Impulse. Andererseits lassen sich Reisezeiten und -wege verkürzen“, unterstreicht Parncutt die Vorteile des Konzepts.

Das Grazer Organisationsteam rechnet mit einer Halbierung der Pro-Kopf-CO2-Emissionen im Vergleich zu den in den Vorjahren abgehaltenen Konferenzen. Genaue Zahlen werden ForscherInnen am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel liefern.

Darüber hinaus ist es Parncutt ein großes Anliegen, in Zukunft vermehrt auch KollegInnen aus weniger privilegierten Ländern die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen zu ermöglichen. Das Konzept der semi-virtuellen Konferenz öffnet hier neue Türen. Das Team hofft, auch andere VeranstalterInnen dafür begeistern und das gewonnene Know-how weitergeben zu können.

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