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Christina Pichler, BA BA MA

Institut für Kunstgeschichte
Forschungsprojekt: Der Barockbildhauer Philipp Jakob Straub (1706–1774) und sein künstlerisches Schaffen mit Blick über die Alpen. Eine Werkanalyse mittels interdisziplinärer Methoden unter besonderer Berücksichtigung des norditalienischen Einflusses auf die transalpine Skulptur des Spätbarocks
Betreuerin: Ao.Univ.-Prof. Dr. Margit Stadlober
Projektdauer: 2.10.2019–1.10.2021

Abstract
Die Dissertation widmet sich dem Leben und Schaffen des Barockbildhauers Philipp Jakob Straub (1706–1774). Sie ging hervor aus einem von der Europäischen Union geförderten Projekt mit dem Titel „Tracing the Art of the Straub Family“, das von Juni 2017 bis November 2019 am Institut für Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit facheinschlägigen ExpertInnen aus den Bereichen der Kunstgeschichte und Konservierung/Restaurierung aus Deutschland, Kroatien, Österreich und Slowenien läuft. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Künstlernetzwerk bestehend aus den fünf Bildhauer-Brüdern Straub, die im 18. Jahrhundert in Bad Radkersburg, Graz, Maribor, München und Zagreb  eine Werkstatt führten. Philipp Jakob war in Graz ansässig und erlangte für den österreichischen Raum große Bedeutung. Die Erarbeitung seines umfassenden Oeuvres stellt daher ein bedeutendes Forschungsdesiderat dar. Einen besonderen Aspekt der Arbeit bildet der Einfluss der norditalienischen Bildhauerei auf jene des transalpinen Raums im Spätbarock, insbesondere in Hinblick auf das Werk Philipp Jakob Straubs.
Eine im Sommer 2018 entstandene Kooperation mit dem Institut für Geodäsie der TU Graz lieferte interessantes Material, das im Zuge der Dissertation bearbeitet wird. Es wurden Vermessungsarbeiten ausgewählter Skulpturen des Künstlers vorgenommen. Neben der Erhebung der exakten Größenmaße wurden phototexturierte, dreidimensionale Modelle und Videoanimationen der Skulpturen erstellt. Kunsthistorisch relevante Faktoren, wie die Tiefe verschiedener Hohlräume oder die Detailliertheit von Bearbeitungsspuren können so leichter festgestellt werden. Das ist für die zukünftige Skulpturen-Analyse sehr bedeutsam und verdeutlicht den fortschrittlichen Ansatz der Arbeit.

 

 

Kontakt

Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät
Universitätsplatz 3, Parterre, 8010 Graz

Web:gewi.uni-graz.at

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