Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Ausgewählte Projekte 2017


Zyprioten in Stein und Ton. Antike Skulpturen aus dem Bezirk von Nicosia, Zypern
KOINER, Gabriele / REITINGER, Nicole
Die Insel Zypern war in der Antike durch seine geographische Lage Kontaktzone verschiedener kultureller Einflüsse aus Griechenland, dem Orient und Ägypten. Daraus entwickelte sich eine charakteristische zyprische Kultur, die sich auch in der Skulptur fassen lässt, welche in Heiligtümern, auf öffentlichen Plätzen, in Grabkontexten und als Ausstattung repräsentativer Wohnbauten Aufstellung fand.
Ziel des Projekts ist die Aufnahme, Bearbeitung und Kontextualisierung von Skulpturen aus Marmor, Kalkstein, Terrakotta und Bronze aus Nicosia, in der Antike der Hauptstadt des gleichnamigen Stadtkönigtums Ledroi/Ledra. Sein antikes Stadtgebiet wurde, bedingt durch die moderne Überbauung, nur punktuell erforscht. Skulpturen sind durch Aufsammlungen, Altgrabungen, Beschlagnahmungen und erst in letzter Zeit durch neuere Grabungen bekannt geworden. Eine großflächige regionale Untersuchung dieses Bestandes fehlte bislang völlig.
Im Rahmen des Projekts sollen Fragen zur Typologie, zur bisher fehlenden Feindatierung und zur Aufstellung der Skulpturen erörtert werden. Die Skulpturen sollen sowohl in einen gesamtzyprischen als auch außerzyprischen Kontext gestellt werden. Die Ergebnisse werden durch Print- und elektronische Medien sowohl der Wissenschaftsgemeinschaft als auch der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Wenn die Muttersprache fremd klingt: Merkmale eines fremdsprachigen Akzents beim (teilweisen) Verlust der Erstsprache
MENNEN, Ineke
Nicht-MuttersprachlerInnen sind aufgrund ihres fremdsprachigen Akzents meist leicht von MuttersprachlerInnen zu unterscheiden. Dabei handelt es sich um eine Abweichung von der muttersprachlichen Norm, die Merkmale der Erstsprache der SprecherInnen aufweist. Jüngere Forschungsergebnisse haben aber gezeigt, dass auch die Umkehrung erfolgen kann, und die Muttersprache vom Erwerb einer Zweitsprache beeinflußt werden kann. Wenn dies zu einer Beeinträchtigung der sprachlichen Kompetenz führt, spricht man vom (teilweisen) Verlust der Erstsprache. Im Aussprachebereich kann sich das beispielsweise so äußern, dass MuttersprachlerInnen als Nicht-MuttersprachlerInnen wahrgenommen werden.
Das vorliegende, beim FWF im Rahmen der Einzelförderung zu beantragende und in Kooperation mit Dr. Mayr von der Cardiff Metropolitan University konzipierte Projekt zielt darauf ab, das Wesen des fremdsprachigen Akzents beim Verlust der Erstsprache näher zu ergründen. Anhand von experimentellen Daten soll dabei festgestellt werden, welche Merkmale der Aussprache besonders vom Verlust der Erstsprache betroffen sind und dazu führen, dass MuttersprachlerInnen nicht mehr als solche wahrgenommen werden. Das Projekt wird maßgeblich zu einem besseren Verständnis des Ausspracheverlusts in der Erstsprache beitragen, und gleichzeitig von praktischem Nutzen für Lernende einer Zweitsprache sein.

Kontakt

Geisteswissenschaftliche Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3, Parterre, 8010 Graz
Dekan Univ.-Prof. Dr.phil. Michael Walter Telefon:+43 (0)316 380 - 8018
Fax:+43 (0)316 380 - 9700

Web:gewi.uni-graz.at

Forschungs-management und -service

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:


Ende dieses Seitenbereichs.